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"Stuttgart 21 - Wohnungsbaumaßnahmen" (Stuttgart)

Durch die Aufgabe des oberirdischen Kopfbahnhofs und der Gleisanlagen zugunsten eines unterirdischen Durchgangsbahnhofs besteht die Chance, ein komplett neues Stadtviertel in absoluter Citylage zu entwickeln, für das alles in allem rund 100 ha Fläche zur Verfügung stehen. Den Planungen zufolge sollen rund 50 ha den Funktionen Wohnen und Arbeiten zugeführt werden, auf 20 ha werden bestehende Parkanlagen erweitert und weitere 30 ha sind für den Neubau von Grünanlagen, öffentlichen Plätzen und Straßen vorgesehen.

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Nach lang anhaltenden und sehr heftigen Protesten hat ein in Baden-Württemberg am 27.11.2011 durchgeführter Volksentscheid ein positives Zeichen für den Weiterbau von Stuttgart 21 erbracht. Obwohl es weiterhin Proteste gegen das Projekt geben wird, besteht nunmehr prinzipiell Planungssicherheit für die Durchführung des Gesamtprojektes.

Insgesamt sollen Büro- und Gewerbeflächen für etwa 20.000 Arbeitsplätze sowie 11.000 Wohnungen entstehen. Ein städtebaulicher Vorteil besteht zudem darin, dass durch den unterirdischen Verlauf der Bahnanlagen die Stadtteile im Stuttgarter Norden und Osten zusammenwachsen können.

Der erste Bauabschnitt von Stuttgart 21 befindet sich schon seit Längerem in Umsetzung. Bei ihm handelt es sich um das Quartier A1 (Europaviertel), welches östlich der Heilbronner, südlich der Wolframstraße und westlich der noch bestehenden Gleise zum etwas südlicher gelegenen Kopfbahnhof verortet ist. Bislang sind im Stuttgarter Europaviertel auf den Baufeldern 1-3 Bürogebäude der Landesbank Baden-Württemberg sowie der City Tower entstanden (2004), auf Baufeld 14 wurde 2005 ein Bürogebäude der Südleasing eingeweiht und am 24. Oktober wurde mit der Stadtbibliothek am Mailänder Platz das erste öffentliche Gebäude des Europaviertels eröffnet.

Auf Baufeld 13 werden aktuell die Pariser Höfe errichtet, in dessen Rahmen neben Büros auch 242 Mietwohnungen errichtet werden, die im Ende 2012 bezugsfertig sein sollen (die Grundsteinlegung erfolgte am 20. Juli 2010).

Im Sommer 2012 wurde mit der Entwicklung von MILANEO, dem Quartier am Mailänder Platz (nördlich der neuen Stadtbibliothek) begonnen. Bis 2014/2015 werden dort unter anderem rund 500 Wohnungen entstehen.

Mittel- bis langfristig wird das zu errichtende Rosensteinviertel ein erhebliches zusätzliches Wohnungsangebot innerhalb der Stadt generieren. Diese Flächen (Abschnitte B und C) können jedoch erst nach Verlegung der oberirdischen Gleise unter die Erde entwickelt werden.

Zum künftigen Rosensteinviertel gehören der Pragfriedhof, die geplanten Parkerweiterungen am Schlossgarten und Rosensteinpark, die Bestandsquartiere und 60 ha Neubauflächen, welche der Stadt Stuttgart gehören. Sie werden die heute noch isoliert gelegenen einzelnen Wohn-, Arbeits- und Grünflächen miteinander verknüpfen und eine bessere Integration in die Stadt ermöglichen. Mit der Verlegung des Wartungs- und Abstellbahnhofs nach Stuttgart-Untertürkheim werden am Rosensteinpark 43 ha Fläche (Teilgebiet B) frei. Davon entfallen 20 ha auf die Erweiterung der vorhandenen Parkanlagen. Im insgesamt 25 ha großen Teilgebiet C ist eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten geplant. Zum Teilgebiet C gehören die Flächen des Inneren- und äußeren Nordbahnhofs zwischen Löwentorzentrum und Nordbahnhofviertel, EXPO 93 und Pragfriedhof.

Neben dem Rosensteinviertel wird in Zukunft des Weiteren die Entwicklung des Projektes „Arbeiten und Wohnen am Schlossgarten" (Teilgebiete A2 und A3) vorangetrieben. Das 12 ha große Areal liegt auf dem heutigen Gleisvorfeld direkt am Schlossgarten. Mit Fertigstellung des neuen Hauptbahnhofes und im unmittelbaren Anschluss an die Cityerweiterung des Europaviertels (Teilgebiet A1) soll somit weiterer Raum für Wohnen, Dienstleistungen und Handel geschaffen werden.

Weiterführende Informationen:

Offizielle Seite des Projektes (Wohnungs- und Städtebau)

Informationsseite der Stadt zu den neuen Stuttgarter Stadtvierteln im Zuge von Stuttgart 21

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