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13.11.2015

Spandau – Die Perle an der Havel

Zugegeben: Spandau als „Perle an der Havel“ zu bezeichnen, klingt auf den ersten Blick etwas provokant, doch lohnt ein genaueres Hinsehen. Vor allem dann, wenn man die zukünftigen Entwicklungen des Berliner Wohnungsmarktes im Auge hat.

Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Wohnungsbauinvestoren sich mehr und mehr auch den Randbereichen der Stadt zuwenden werden, weil sie eine Alternative zu den umkämpften und mittlerweile bereits sehr hochpreisigen Innenstadtlagen suchen.

In südöstlichen Köpenick ist dieses schon heute der Fall. Begünstigt durch ausgedehnte Wasserflächen und Waldgebiete schießen entlang von Spree und Dahme eine Vielzahl an Neubauprojekten (zumeist in Form von durchaus auch größeren Geschossbaumaßnahmen) aus dem Boden. Warum aber vollzieht sich ein ähnlicher Prozess parallel dazu nicht im westlichen Berliner Randbezirk Spandau, der über ähnliche naturräumliche Vorzüge verfügt? Während es in den südlichen Ortsteilen Kladow und Gatow zu Eigenheimentwicklungen kommt, tendiert der Geschosswohnungsbau innerhalb des gesamten Bezirks gegenwärtig quasi gegen Null.

Die Gründe hierfür scheinen vor allem in einer eingeschränkten Wahrnehmung der in vielen Bereichen zweifelsfrei vorhandenen Qualitäten des Bezirkes sowie im nicht allzu positiven Image Spandaus zu liegen.

Unbestritten trägt das anhaltende, historisch begründete Kokettieren der Spandauer mit ihrer Sonderrolle innerhalb des Berliner Bezirksgeflechtes seinen Teil dazu bei. Auch bildet der Nord-Süd-Verlauf der Havel eine natürliche Barriere, welche eine gewisse Abgelegenheit des Bezirks suggeriert. Nüchtern betrachtet lassen sich City-West wie City-Ost dank U-, S- und Regionalbahn von weiten Teilen des Bezirks aus jedoch ausgesprochen zügig erreichen.

Außer Frage steht, dass die Bevölkerung in den zentralen Spandauer Siedlungsbereichen nicht die günstigste Sozialstruktur aufweist und das Kultur- und kommerziell orientierte Freizeitangebot in Spandau stark eingeschränkt bleibt, doch findet sich eine ähnliche Situation in vielen Randlagen der Stadt wieder. Auch in Köpenick wohnen keineswegs nur Besserverdiener.

Während viele Berliner im Falle von Köpenick jedoch die positiven Attribute des Alt-Bezirks in den Vordergrund stellen, dominieren bei der Bewertung Spandaus derzeit eher die negativen Aspekte. Noch immer gibt es eine Vielzahl von Berlinern, die einen Umzug nach Spandau kategorisch ausschließen würden, ohne sich mit den konkreten Lagebedingungen überhaupt nur auseinandersetzen zu wollen, weil sie mit dem Wohnort Spandau einen individuellen Renommee-Verlust für sich befürchten.

Es wird also noch etwas dauern, bis die größtenteils irrationalen Vorbehalte gegenüber dem Wohnstandort Spandau als Ganzes in den Hintergrund und die objektiven Vorzüge vieler Teillagen in den Vordergrund treten werden. Besserung ist jedoch mit der nach aktuellem Stand spätestens 2018 erfolgenden Schließung des Flughafens Tegel in Sicht, welche die Wohnlagequalität v.a. im Zentrum Spandaus deutlich anheben wird.

Maßgeblich profitieren wird davon das heute noch zentral inmitten der Ein- und Ausflugschneise, beidseitig der Havel unweit des Bahnhofs Spandau gelegene Entwicklungsgebiet „Wasserstadt Spandau“, welches bislang nur in Teilen realisiert wurde und unserer Einschätzung nach unter den zukünftigen Marktbedingungen erhebliche Entwicklungspotenziale offenbaren wird.

Wo sonst findet man innerhalb des Stadtgebietes in einer vergleichbaren Größenordnung noch dermaßen günstig angebundene, aber dennoch urban geprägte und infrastrukturell gut versorgte Baufelder in direkter Wasserlage?

 

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